Agnihotra - eine alte Tradition neu entdeckt

Für Agnihotra benötigt man

  • eine Kupferpyramide
  • Ghee (ausgelassene Butter)
  • getrockneten Kuhdung (Dhoop)
  • Reis

Vorbereitung:

Ca. 8 Minuten vor dem Zeitpunkt von Sonnenaufgang bzw. Sonnenuntergang beginnt man, das Agnihotra-Feuer wie folgt vorzubereiten:

Stellen Sie den Ständer für die Agnihotra-Pyramide auf eine feuerfeste Unterlage (Metall ist nicht geeignet). Legen Sie ein flaches Stück des getrockneten Kuhdungs auf den Boen der Kupferpyramide. Dann bestreichen Sie mehrere Stücke Kuhdung mit Ghee und ordnen sie so in der Pyramide, dass in der Mitte etwas Platz ist und Luft zirkulieren kann. Geben Sie einige Reiskörner auf die linke Handfläche (oder in ein Kupferschälchen) und vermischen Sie diese mit etwas Ghee. Machen Sie daraus 2 gleich große Portionen.

Feuer entfachen:

Geben Sie etwas Ghee auf ein kleines Stück Kuhdung, zünden es  mit einem Streichholz an und legen es in die Mitte der anderen Kuhdungstückchen. So wird bald der gesamte Dung Feuer fangen. Es dürfen dabei keine Teile des Streichholzes in die Pyramide fallen. Bitte verwenden Sie zum Anzünden keine Mineralölprodukte, da dies die Atmosphäre verunreinigen würde. Man kann mit einem Handfächer o.ä. der Flamme Luft zufächeln, dass sie besser brennt. Bitte nicht in die Flamme pusten, da sonst Bakterien in das Feuer gelangen können. Zum Zeitpunkt von Sonneaufgang bzw. Sonnenuntergang sollte der gesamte Kuhdung richtig brennen.

Durchführung von Agnihotra:

Genau zum Zeitpunkt des Sonnenaufgangs singt man das erste der Morgen-Mantras und gibt nach dem Wort "Swaha" die 1. Portion Reis mit der rechten Hand ins Feuer (eine Fingerspitze voll ist ausreichend). Dann singt man das 2. Mantra und gibt nach  dem Wort "Swaha" die 2. Portion Reis mit der rechten Hand ins Feuer. Damit ist das Morgen-Agnihotra beendet. Bei Sonnenuntergang verwendet man die Abend-Agnihotra-Mantras. Ansonsten ist der Ablauf gleich.

Wenn man den exakten Zeitpunkt von Sonnenaufgang bzw. Sonnenuntergang verpasst, ist es kein Agnihotra. Man erzielt weder den reinigenden Effekt auf die Athmosphäre, noch wirkt die Asche heilsam. Aber mit etwas Übung klappt das.

 

 

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